„Erfolg ist nicht etwas, das einfach passiert. Erfolg wird erlernt, Erfolg wird trainiert!“ (George Halas)

An diesem Zitat ist zu erkennen, welchen hohen Stellenwert ein qualitativ gutes Handballtraining für den Erfolg des Handballspiels einnimmt. Und für das Handballtraining trägt natürlich der Handballtrainer durch ein entsprechend vorbereitetes Training die Hauptverantwortung.

Was sind dabei allgemeingültige Prinzipien für den Handballtrainer?

  • Eingangsfrage: „Was will ich als Handballtrainer mit den einzelnen Spielern und als Mannschaft erreichen?“
  • Wie erreiche ich das? Auswahl und Planung der Übungsformen am Alters- und Leistungsniveau der Spieler.
  • …und sich danach auch fragen: „Habe ich das erreicht?“
  • Vom Allgemeinen zum Speziellen
  • vom Leichten zum Schweren
  • Vom Bekannten zum Unbekannten
  • bekannte Übungsformen können einen kürzeren Zeitraum einnehmen, für neue Übungsformen mehr Zeit einplanen. Allgemein: Nicht zu viele Wechsel in den Übungsformen!
  • Beispiel Krafttraining: Erst die Qualität der Übungsausführung verbessern, dann die Wiederholungszahl steigern und zuletzt die schwere der Übung (Gewicht) steigern.
  • Dem Training einen „roten Faden“ geben (Mikrozyklus, also innerhalb eines Trainings) als auch Makrozyklus (also über ein einzelnes Training hinweg).

Nachfolgend einige Anmerkungen zum Kinder- und Jugendtraining im Handball.

(Klein-) Kinder-Handball (bis 8 Jahre)

Vor allen Fähigkeiten und Fertigkeiten sollten vor allem der Spaß und die Freude am Ballspiel mittels einfachen Spielen vermittelt werden! Die technischen Grundfertigkeiten wie Fangen, Werfen, Ball prellen oder das Entwickeln eines Raumgefühls sollten den Handball-Anfängern beigebracht werden. Außerdem sollten die Grundprinzipien des Mannschaftssports nahegebracht werden!

Kinderhandball (9 – 12 Jahre)

Im Training sollte Beweglichkeit und Koordination als Voraussetzung für das (schnelle) Erlernen von neuen und komplexen Bewegungen (handballspezifische Techniken) im Mittelpunkt stehen. Während am Anfang handballspezifische Trainingsinhalte noch im Hintergrund stehen sollten, kann im D-Jugendalter dann je nach Leistungsstand der Spieler auch bereits von individualtaktischen Trainingselementen zu gruppentaktischen Trainingselementen des Handballs übergegangen werden.

Gegen Ende der D-Jugend wird sich auch auf der Torhüterposition eine Spezialisierung abzeichnen.

Jugendhandball (13 – 18 Jahre)

In diesen Altersstufen treten Trainingsschwerpunkte im gruppentaktischen Bereich sukzessive in den Vordergrund. Daneben spielen die körperliche Entwicklung mit Trainingsinhalten beispielsweise aus dem Ausdauer- oder Kraftbereich eine tragende Rolle.

Und noch ein Zitat von Tiger Woods

Nach einem wichtigen Spiel, das er scheinbar mit dem entscheidenden Quäntchen Glück gewonnen hatte, wurde Tiger Woods genau darauf von einem Journalisten angesprochen:

„Da haben Sie aber schon auch Glück gehabt!“

Tiger Woods schaute kurz irritiert und man merkte ihm an, dass er durch diese Aussage seine Leistung als herabgesetzt empfand. Mit einem Schulterzucken und einem sehr direkten Blick sagte er zu dem Journalisten:

„Wissen sie was das Sonderbare ist? Je mehr ich trainiere, desto mehr Glück habe ich!“